Samsung Gear Sport – mein persönlicher Motivationsbooster (Review)

Sport ist für mich eine Hassliebe. Einerseits will ich mich bewegen und meinem Körper etwas Gutes tun aber andererseits bin ich der klassische Sportmuffel und um keine Ausrede verlegen. Und seien wir mal ehrlich: die Couch ist nach dem Feierabend auch einfach zu bequem. Dann folgt aber bei mir auch immer das schlimme Erwachen. Die Tage werden wieder länger, die Temperatur steigt allmählich und der Sommer rückt in nicht mehr allzu weite Ferne. Die Bilanz fällt dann immer sehr ernüchternd aus. Die guten Vorsätze waren schon im Januar vergessen und die Bikinifigur wurde auf Kosten von Schokolade und co. erst einmal ad acta gelegt.

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich durch the Insiders im Rahmen eines Produkttests die Möglichkeit bekommen habe, die neue Samsung Gear Sport* zu testen. Dies war dann mein persönlicher Rettungsring und meine Portion Motivation meinen (noch) unförmigen Po von der Couch zu erheben.

Samsung Gear Sport Smartwatch in schwarz auf Sportmatte mit Kurzhanteln, Wasserflasche und Turnschuhen
Samsung Gear Sport Smartwatch (schwarz)

Um meine Motivation zu steigern und mein eigenes Verhalten zu beobachten und zu verbessern, bin ich ein großer Fan von Fitnesstrackern. Vor etwa zwei Jahren habe ich den Fitbit Flex ausgetestet und war davon eher mäßig begeistert und habe dann eher die Finger von solchen Gadgets gelassen. Da ich aber nun die Samsung Gear Sport testen durfte und schon im Voraus viel Gutes über diese Smartwatch gehört habe, war ich sehr gespannt, ob diese meinen hohen Erwartungen gerecht werden würde.

Die Samsung Gear Sport kommt in einem kleinen Karton mit einem Ladegerät, einer induktiven Ladeschale, einer Kurzanleitung und einem separaten Armband.
Da das an der Gear befestigte Armband für mich leider zu groß war, habe ich es direkt gegen das kleinere, mitgelieferte Armband ausgetauscht. Der Wechsel der Armbänder ist wirklich kinderleicht und ohne Werkzeug durchführbar. Zu Anfang war ich skeptisch, dass die Uhr an meinem schmalen Handgelenk zu klobig wäre, dies hatte sich zum Glück nicht bestätigt.
Bevor ich meine Neugierde befriedigen konnte, wollte ich die Samsung Gear Sport zunächst aufladen. Auch dies war supereinfach und schnell über die Induktionsladeschale möglich. Ein kleines Licht an dieser signalisiert den Ladestand.
Nach dem meine Vorbereitungen abgeschlossen waren und die Samsung Gear aufgeladen war, habe ich die Gear eingerichtet. Dafür habe ich mir die dazugehörige App auf mein Samsung Galaxy S5 geladen. Auch hierfür benötigte ich keine Anleitung, da die Smartwatch über das Touchdisplay, die zwei seitlichen Knöpfe und die Lünette sehr leicht und intuitiv zu bedienen ist.
Anschließend habe ich noch das Watchface (das Ziffernblatt) farblich meinem Geschmack angepasst. Natürlich musste ich die Gear Sport sofort austesten. Gesagt getan, mein Schweinehund war besiegt und ich startete ein einstündiges Workout.Samsung Gear Sport in schwarz getragen während des Sports am Handgelenk
Über das Menü kann man verschiedene Workout-Modi auswählen. Über den integrierten Herzfrequenzmesser wird der Pulsschlag in regelmäßigen Zeitabschnitten überprüft. Durch kurzes Antippen der seitlichen Knöpfe wird dieser sowie die Workoutzeit und die verbrauchten Kalorien auf dem Display angezeigt. So hat man die Möglichkeit, sein Training zu überwachen und optimal zu gestalten.

Zusätzlich zu dieser manuellen Workout-Auswahl, erkennt die Samsung Gear Sport Workouts auch automatisch, zum Beispiel bei längeren Spaziergängen wird automatisch in den Workout-Modus gewechselt. Dies funktioniert allerdings nicht immer einwandfrei.

Die Samsung Gear Sport ist nicht nur für Landsportaten geeignet, sondern aufgrund der Wasserdichte bis zu 50m Wassertiefe auch für Wassersportarten optimiert. Gerade im Sommer finde ich das sehr praktisch, da ich gerne schwimmen gehe und nun auch dies endlich tracken kann.

Über die Samsung Gear Sport können nicht nur sportliche Aktivitäten getrackt, sondern auch das Ess- und Trinkverhalten beobachtet und protokolliert werden. Ich habe oft das Problem, dass ich im Verlauf des Tages zu wenig trinke. Über die Smartwatch kann jedes getrunkene Glas schnell und einfach festgehalten werden und ich habe es so geschafft meine Trinkroutine entsprechend anzupassen und mehr auf mich zu achten. Apropos Achtsamkeit: ein gesunder Schlafrhythmus ist für ein gutes Wohlbefinden ebenso wichtig wie Bewegung, Essen und Trinken. Auch in diesem Bereich versucht die Samsung Gear Sports ihre Unterstützung anzubieten, in dem sie das Schlafverhalten misst und aufzeichnet. Ich finde solche Funktionen wirklich gut, leider ist mir die Smartwatch nachts zu groß und unbequem, sodass ich diese Möglichkeit nicht austesten konnte und werde.

Die gängigen Smartphone Eigenschaften, wie Nachrichten auf der Smartwatch empfangen, funktionieren ohne merkbare Zeitverzögerung. Da ich allerdings die Smartwatch kaum für diese Zwecke ausprobiert habe, kann ich dazu nicht viel berichten. Mein Schwerpunkt lag definitiv im Fitnesstrackerbereich.

Alles in allem finde ich die Samsung Gear Sport sehr gelungen und sie ist innerhalb kurzer Zeit zu meinem ständigen Workout-Begleiter und fester Bestandteil meiner Fitnessroutine geworden. Die Smartwatch motiviert mich wirklich mehr, mich zu bewegen. Selbst unschöne Tätigkeiten wie Hausarbeit wirken plötzlich nicht mehr so langweilig, wenn man diese aus Spaß als Workout trackt – wer hätte gedacht, dass man mit knapp zwei Stunden Hausputz mehr als 400kcal verbrennt und fast 5000 Schritte absolviert! Die Samsung Gear Sport besticht außerdem durch das individuell anpassbare Design über die Watchface Auswahl sowie separat erhältliche, austauschbare Armbänder. Wer eine solide Smartwatch mit tollen und individuellen Designs sowie einen sehr guten Fitnesstracker möchte, der ist mit der Samsung Gear Sports auf jeden Fall sehr gut bedient.

Bei allem Positivem darf man jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Samsung Gear Sport sehr viele und auch persönliche Daten erhebt und speichert. Wer hier nicht noch mehr zum gläsernen Menschen werden möchte und ein Problem mit der Speicherung sensibler Daten hat, sollte generell die Finger von solchen Fitnesstrackern lassen.

Ich für meinen Teil freue mich jedoch die Samsung Gear Sport auch weiterhin auszutesten und meine Erfahrungen hier auf dem Blog oder meinem Instagram-Account festhalten.

Ich wünsche euch ein schönes und aktives Wochenende!

Eure Trici

*Affiliate Link: beim Kauf des Produkts über den Link bekomme ich einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Natürlich fließt das Geld direkt in diesen Blog ein, um euch weiterhin mit verschiedenen Beiträgen zu versorgen.

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